Ein Stück vom Leben und vom Tod, über die Zeit und die Unendlichkeit.
Komisch, berührend und tröstlich. Eine Ode an das Sein.

Lisa kann Otto alles fragen. Ihr alter Freund weiß so vieles über die Zahlen, über Anfang und Ende der Dinge. Otto weiß, wie aus Samenkörnchen große Bäume werden, wie sich Heu in Erde verwandelt, wie die Bienen den Honig sammeln und wie man Olga am besten Waffeln stibitzt.
Aber eines Tages kommt Otto nicht mehr in den Garten. Er wird sterben…

„Reden vom Tod heißt Reden vom Leben” (C.Bodawaré)


Lisa und Otto zählen die Sterne
Lisa und Otto zählen die SterneFotoJustus Ernst & André LehnertRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentar

…von diesem Gedanken ausgehend, erzählt das Stück liebevoll vom Kleinen und dem ganz Großen. Zeit wird sichtbar, Vergänglichkeit spürbar.
Mit seiner eindrücklichen Bildersprache bietet es Stoff für mannigfaltige Interpretation, Gedanken und Gespräche.

Trailer


Fotos


Über das Stück

Die Recherche zur Inszenierung begann u.a. mit Schülern der Astrid Lindgren Grundschule. Mit Ihnen haben wir uns der Geschichte und dem Themenfeld genähert.


Kinder spielen Alte
Kinder spielen AlteFotoMirka FlöglRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentarwährend der Workshops
Leben und Tod
Leben und TodFotoAndré LehnertRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentarFarn
Was passiert mit mir nach meinem Tod?
Was passiert mit mir nach meinem Tod?FotoAndre LehnertRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentarwährend der Workshops


Die Kinder haben Kreisläufe dargestellt, haben ein Menschenleben durchtanzt. Sie haben ihre Vorstellungen vom Jenseits gemalt und Momente vom Leben und Sterben fotografisch festgehalten.
Die gewonnenen Eindrücke und Ergebnisse haben wir in die Inszenierung eingearbeitet.

Wolkenbild
WolkenbildFotoRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentarenstanden während des Workshops

Animierte WolkenbilderFilmAndré LehnertRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentarAus Kinderbildern enstanden

Otto und Lisa mähen den RasenFilmJustus Ernst, Paula Scherf, André LehnertRegiePaula Scherf & André Lehnertvon links nach rechtsPaula Scherf, André LehnertJahr2014©disdance projectKommentar[Musik: Boogie Woogie von Django Reinhardt]on

Pressestimmen

Bestattungskultur | von Eva Schmidt | 02.02. 2015 komplett lesen

  „Kinder sind von Natur aus neugierig: Sie stellen Fragen über Gott und die Welt und manchmal auch zum Thema Tod. Vielleicht weil in der eigenen Familie ein Trauerfall beklagt wird, vielleicht weil der Opa eines Schulkameraden verstorben ist. […]
Nun widmet sich auch ein multimediales Tanzprojekt für Kinder dem Tod, dem Alter und der Vergänglichkeit. Und das auf so berührende und zugleich tröstliche Weise, dass tatsächlich Menschen von 7-99 Jahre zum Nachdenken angeregt werden. […]
Dabei ist der Wechsel zwischen den Filmszenen auf der Leinwand und dem Tanz der Akteure auf dem Kunstrasen-Viereck davor geschickt komponiert und phantasievoll arrangiert. Im Tanz wiederum spiegelt sich das Lebensalter der Figuren wieder. Bei Lisa sieht man den ungestümen Bewegungsdrang des Kindes, Otto legt eine langsamere Gangart ein und kann trotzdem virtuos mit seinem Stock umgehen. Olga (Carmen-Marie Zens) spiegelt in ihren Bewegungen die vielbeschäftigte, aktive Lebensphase wieder – sie hat aber auch wirklich viel zu tun… […]
Tatsächlich kann diese Performance, die auf dem Kinderbuch „Und was kommt nach tausend?“ von Anette Bley beruht, die Angst vorm Sterben eher nehmen, denn sie bettet es in den Kreislauf der Natur, unsere kulturellen Rituale und das Miteinander der Generationen ein. Ohne Trauer und Schmerz zu verleugnen, zeigt das Stück die Hoffnung, die aus der Erinnerung erwächst.”


Für Lehrer

Sehr geehrte Lehrer_innen, Erzieher_innen, Betreuer_innen und Eltern,

nach dem Erfolg von „Irgendwie Anders” betrachten wir in unserem neuen Projekt das Leben von seinem Ende aus.

Die Inszenierung bietet Ihnen einen idealen, weil kreativen Ansatz, das Thema Leben, Sterben und Tod aufzugreifen - in der Schule, in intergenerativen Projekten und themenspezifischen Arbeitsgemeinschaften.
Die gemeinsame Recherche mit Kölner Grundschülern bildet die vielfältigen Vorstellungen von Leben, Tod und Jenseits ab und zeigt,
wie die Beschäftigung mit dem großen Unbekannten einander näher bringen kann. Es gab viele lustige und berührende Momente.


Fraktal - ApfelmännchenFilmAndré LehnertRegievon links nach rechtsJahr2014©disdance projectKommentarerzählt von der Unendlichkeiton


Beeindruckende Bilderwelten durch die Verbindung von Tanz, Theater und Video erzählen vom Sein und Nicht-Sein.

Ein Garten im Jahreszyklus, Wolken, Wetter, Wachstum, Erblühen und Vergehen, Fraktale und die Sterne.



Unsere Inszenierung dauert eine knappe Stunde und soll die jungen und auch erwachsenen Zuschauer zu Tränen rühren und mit einem Lächeln zurücklassen.

Termine | Reservieren

Informieren Sie sich bitte auch über unser umfangreiches Workshopangebot Und was kommt nach tausend? ++, welches in Kombination mit dem Theaterbesuch ein einmaliges Erlebnis für Schüler, Lehrer, Senioren und alle weiteren Teilnehmer ist!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Überrascht hat mich im Besonderen die große Offenheit der Kinder
diesem Thema gegenüber, ihre Lust, sich diesen Fragen mit viel Fantasie und
einem unglaublich intuitiven Erfahrungsschatz zu nähern. [A.Lehnert]

Olga, Lisa und Otto
Olga, Lisa und OttoFotoJustus ErnstRegievon links nach rechtsAndré Lehnert, Carmen Marie Zens, Paula ScherfJahr2014©disdance projectKommentarEr weiß, er wird bald sterben

Team

Künstl.LeitungPaula Scherf und André Lehnert
TanzPaula Scherf, Carmen Marie Zens und André Lehnert
ChoreografiePaula Scherf
Videokunst André Lehnert
Kostüme Heike Engelbert
Schneiderei Kerstin Scherf-Hopp
TechnikHenrique „Rico” Höller
Mitarbeit Justus Ernst
 Mirka Flögl
 Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule und
 Emil
MusikVivaldis „Die Vier Jahreszeiten”
 - recomposed by Max Richter (mit Daniel Hope)
  Thomas Wilbrandt „Transforming V - Variations on Vivaldi”
  Johannes Brahms
  Percussion Art Quartett
  Dead Can Dance
  Django Reinhardt


Flyer

Und was kommt nach tausend | Flyer
FotoJustus Ernst & André LehnertRegiePaula Scherf & André Lehnertvon links nach rechtsPaula Scherf, André LehnertJahr2014©disdance projectKommentar
Und was kommt nach tausend | Flyer
FotoJustus Ernst & André LehnertRegiePaula Scherf & André Lehnertvon links nach rechtsPaula Scherf, André LehnertJahr2014©disdance projectKommentaron

Flyer als PDF zum Download


Wir bedanken uns bei unseren Förderern und Unterstützern!



Im Besonderen danken wir Guido Zens,
der uns seinen Garten unkompliziert und liebenswert ein Jahr lang
für die Drehs unserer Zeitraffer zur Verfügung stellte!


Glossar

Tod und Leben

Toter und lebender Farn
Toter und lebender FarnFotoAndré LehnertRegievon links nach rechtsJahr2013©disdance projectKommentar