„Das ist kein gutes, das ist grandioses Theater.”
(Michael S. Zerban)

„Störfall“
theatrales Gedankenspiel nach Christa Wolf - multimedial und interaktiv

Zwei Störfälle an einem Tag. Ein Reaktorunglück und eine Gehirn-OP. Es entfaltet sich ein innerer Monolog, der in eine lustvolle Suche nach unserer Verantwortung als Menschen führt. Das Stück spannt den Bogen von Tschernobyl bis in heutige Krisen und fordert das Publikum zur Selbstbefragung heraus.
Sind wir bereit, alles zu ändern, nur weil heute so ein … ?

Die Inszenierung verwebt Hörspiel, Schauspiel, Tanz und Videokunst. Die Zuschauer:innen können ihre Gedanken mit dem eigenen Smartphone vor Ort live auf die Bühne schicken und so Teil der Inszenierung werden.

Die neue Produktion von disdance project hattte seine Premiere am 26. November 2021 im Theater Tiefrot in Köln.
Vom 10. bis zum 13. Februar 2022 spielen wir wieder täglich um 20:00 Uhr im Theater Tiefrot.
Für Schüler:innen ab 16 Jahren bieten wir nach Absprache auch Vorstellungen am Vormittag an.

Trailer


Fotos


Pressestimmen

Theater Pur | von Dietmar Zimmermann | 03.12.2021 komplett lesen

„Ein großartiger, nachdenklicher Text vom Band, eine überzeugende Bebilderung durch eine Tänzerin sowie eine Video- und Sound-Collage - und dazu Live-Kommentare aus dem Publikum. Ein großer Abend im kleinen Theater Tiefrot.“ (Theater Pur)

Theatermail NRW | von Dietmar Zimmermann | 03.12.2021 komplett lesen

„Nachdenken von Christa W.: über den Nutzen und die Gefährdung durch die Atomforschung, über den Fortschrittswillen und die Verantwortungslosigkeit der Menschheit, über die Lust an Spaltung und Zertrümmerung, Feuer und Explosionen. Nachdenken über unseren eigenen Lebensstil: Was können wir uns ohne schlechtes Gewissen erlauben?
„Paula Scherf tanzt und verschränkt die Arme vor den Augen. Hinsehen oder Weggucken? — Der Chronist empfiehlt: Angucken!”

Choices | von Thomas Dahl | 29.11.2021 online & Januar-Ausgabe

„Die kritische Situation für einen nahestehenden Menschen und die Frage nach den Auswirkungen des Reaktorunfalls vernetzen sich zu einem unkontrollierbaren Sinnen-GAU, der die Dämme des Verstands überflutet.”
„… die Performance erschöpft sich nicht im Monolog. Mittels Freischaltung in den Theater-
Server erhalten die Zuschauer:innen Möglichkeiten, sich in das Stück einzubringen.
Fragestellungen auf einer transparenten Leinwand fordern zur Interaktion auf…”
„Neben einer progressiven Dramaturgie begeistert die Inszenierung durch das Spiel: Paula Scherfs durchdringende Mimik und ihr graziler Tanz übersetzen die Schreie einer erschütterten Seele nach Demut im Angesicht eines kosmischen Mysteriums namens Leben.”

O-Ton Magazin | von Michael S. Zerban | 27.11.2021 komplett lesen

„Das ist kein gutes, das ist grandioses Theater.”
„Über die Parallelen zur Neuzeit braucht hier niemand ein Wort zu verlieren. Die liegen nach der Aufführung so offen zutage…”
„Das Ungeheuerliche, die Bedrohung des Nicht-Wissens zu vermitteln, ist Aufgabe eines einzigen Menschen. Und der Tänzerin und Choreografin Paula Scherf gelingt das brillant…”
„Ihr Tanz, mit dem sie sich vor der Katastrophe schützen will, ist so fantasievoll wie exaltiert, zu überwiegenden Teilen Improvisation, die sie nach den eingehenden Kommentaren aus dem Publikum erfindet.”
„Scherf und Lehnert gelingt hier ein Stück in einer passenden Umgebung, das mehr als fesselt. Wenn es in diesem Jahr nicht mindestens über eine Nominierung für den Kölner Theaterpreis hinausgeht, muss Schiebung im Spiel sein. Dringende Besuchsempfehlung.”


Zuschauer:innenstimmen

Kommentare unserer Zuschauer:innen

„Ich find’s toll, dass wir mitmachen können!”
„…das war alles plötzlich wieder da. Ich war damals 6 Jahre alt und saß auf dem Schoß meines Vaters, als die Nachrichten über den Super-Gau im Radio kamen. Ich musste dann immer im Auto sitzen bleiben, wenn es regnete und durfte nicht im Sandkasten spielen…”
„Da gibt es sehr viele Parallelen zu heute.”
„Unsere Kinder haben uns in dieses Stück geschickt. Großartig!”
„Das ist ja sehr poetisch. Tolle Bilder. Ganz tolle Arbeit”
„So was habe ich noch nie gesehen.”
„…das ist schon sehr nachvollziehbar dargestellt, wie es einem mit dem Ganzen manchmal geht…”
„Das war großartig! Hat mich sehr mitgenommen! Sehr anregend ohne zu sehr in your face zu sein.”


Termine

Tag Datum Uhrzeit Uhrzeit
Do 10.02.22 11:00* 20:00
Fr 11.02.22 11:00* 20:00
Sa 12.02.22 20:00
S0 13.12.22 20:00

*für Schulen nach Absprache


Veranstaltungsort

Theater Tiefrot
Dagobertstr.32
50668 Köln

U-Bf Ebertplatz/ Dom Hbf/ Breslauer Platz
S-Bf Dom Hbf


Karten

Reservierungen: 0221/16909379 | info@disdanceproject.de
Köln Ticket: 0221/2801 | Köln Ticket
rausgegangen:rausgegangen.de - unser Shop


Preise

Normal: 18,00 €
Ermäßigt: 12,00 €*
Schülergruppen ab 10 Personen: 10,00 €/Person

*gegen Vorlage eines gültigen Schüler-/ Studierenden-/ Behindertenausweises oder Köln Passes
**Reservierung durch Schulen


Team

Regie | Video | Sound: André Lehnert
Choreografie | Tanz | Sprache: Paula Scherf
Lichtdesign: Andreas Beyelschmidt
Textfassung | Ausstattung: A. Lehnert & P. Scherf
Assistenz: Taeyeon Kim, Aidel Hamrasho, Stella Schürholz
Recherche | Mitarbeit Programmheft: Thomas Hupfer
Bühnenbau: Mohammad Ahrari
Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit Hansgünther Heyme.
Eine Produktion von disdance project gUG.


Hygienekonzept

Für das Theater Tiefrot

  • 2G+ Regel | Der Einlass in unser Theater kann nur Personen gewährt werden, die einen Nachweis darüber erbringen, dass Sie „geboostert” oder 2x geimpft oder genesen sind UND einen negativen Antigenschnelltest (kein Selbsttest) vorweisen können, der für die gesamte Dauer der Veranstaltung gilt (Antigen < 24 Stunden; PCR < 48 Stunden).
  • Menschen bis zum Alter von 18 Jahren brauchen keinen Test nachzuweisen, da sie regelmäßig getestet werden. Sie müssen ihr Alter entsprechend nachweisen. Eine Ausnahme bilden Ferienzeiten, hier muss auch die genannte Personengruppe einen Test vorweisen.
  • Der Einlass kann zudem nur Personen gewährt werden, die zum Zeitpunkt des Einlasses keine erkältungsähnlichen Symptome aufweisen. Menschen, die Erkältungssymptome haben, werden nicht eingelassen.
  • Eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung ist im gesamten Theaterbereich zu tragen. Am Platz kann die Maske abgenommen werden.
  • Es wird darum gebeten, den Abstand von 1,5m möglichst einzuhalten.
  • Insbesondere auf der Treppe ist auf die Abstände zu achten und sie ist „einspurig” zu nutzen.
  • Alle Mitarbeiter:innen unterliegen selbstverständlich auch der 2G+ Regel.
  • Überwiegend Onlineverkauf von Eintrittskarten zur Kontaktreduktion.
  • Reduktion auf maximal 40 Sitzplätze statt der üblichen bis zu 80 Plätze sollen entspanntes und sicheres Gefühl erzeugen und die Möglichkeiten des gehassten Virus einschränken.
  • Exklusivvorstellungen für Schulen werden nach Absprache vereinbart.
  • Abstandsmarkierungen und Desinfektionsspender sind vorhanden. Alle Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert.
  • Dauerhafte Luftfilterung während der Vorstellung durch eine leistungsstarke Luftfilter
  • Änderungen des Hygienekonzepts müssen vorbehalten bleiben, um auf die weiterhin dynamische Lage adäquat reagieren zu können. Wir kommunizieren die Regeln im Internet https://disdanceproject.de/stoerfall#hygienekonzept und am Abend selbst im Theater.

Wir bedanken uns bei unseren Förderern und Unterstützern!